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Sabine Berg allein gegen starke Italiener und Franzosen, Herren mit geschlossener Teamleistung im Ausscheidungsrennen
Gera, 25. Juli. Die längste Strecke für die Damen bei der Straßen – Europameisterschaft ist das 15.000 m Ausscheidungsrennen. Jana Gegner, Tina Strüver und Sabine Berg bildeten, wie schon auf der Bahn, das Langstreckentrio. Das Team um Kapitän Sabine Berg formierte sich zu Beginn des Rennens in aussichtsreicher Position. Vor allem Tina Strüver überzeugte mit einer guten mannschaftsdienlichen Fahrweise und schied daher vorzeitig aus dem Rennen aus - Platz 15 am Ende für sie. Noch von den 200 m erschöpft, fand Jana Gegner zu keinem Zeitpunkt in das Rennen hinein und schied daher bereits nach der Hälfte der Strecke aus. Sabine Berg war nun gezwungen die zweite Hälfte des Rennens ohne Teamunterstützung bestreiten zu müssen. Mit unbändigem Kampfgeist und intelligenter Fahrweise gelang es ihr bis zum Schluss im Rennen zu bleiben und den Ausscheidungen zu entgehen. Die besten fünf Skaterinnen sprinteten nun in einer spannenden letzten Runde um den Titel. Allerdings hatte Sabine Berg während des Rennens bereits zu viele Federn lassen müssen, so dass sie im Ziel den 5. Platz erreichte. Respekt vor dieser kämpferischen Einzelleistung.
Bei den Herren klappte die Teamarbeit besser. Den überwiegenden Teil des 20.000 m Rennens zeigten alle drei gestarteten Athleten eine überzeugende Teamleistung. Nico Wieduwilt gelang es immer wieder sich und seine Mannschaft mit Pascal Ramali und Felix Rijhnen hinter dem starken französischen Team zu positionieren. Gegen Ende des Rennens machten die drei allerdings den Fehler sich zu lange hinter den Franzosen zu „verstecken“ und schieden dabei auf der langen Zielgeraden jeweils knapp aus, da sie von anderen Mannschaften übersprintet wurden und so keine Möglichkeit hatten zu überholen. „Ich war noch nicht geschafft, sehr ärgerlich, dass wir diesen Fehler gemacht haben. Aber es war immerhin mal eine gute Teamleistung, “ so Felix Rijhnen nach seinem Rennen. Nico Wieduwilt, der am längsten im Rennen blieb, belegte am Ende einen guten 8. Platz.
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