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Die Fantribühne gehört uns

In der Ausgabe der Skate IN (April/Mai) wird die Vereinsaktion "Die Fantribüne gehört uns" vorgestellt. Gesucht wird der Verein, der mit der größten Fangemeinde zur Europameisterschaft im Speedskating (20.-27. Juli) nach Gera anreist. Hier gibt es weitere Informationen und das Pdf-Dokument zur unverbindlichen Vorabanmeldung zum Herunterladen.

Touristisches

In Ostthüringen liegt die zweitgrößte Stadt des Freistaates Thüringen, Gera. Gera ist eines der deutschen Speedskating-Zentren. Der Verein RSV Blau-Weiß Gera wurde 1991 gegründet und veranstaltet jedes Jahr die internationalen Geraer Rollsporttage.

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Beim Speedskating werden Rennen, ähnlich wie beim Radsport, auf der Bahn und auf Straßenrundkursen über unterschiedliche Distanzen ausgetragen. Die Distanzen reichen von 200m Einzelstart bis 20000m Massenstartrennen. Bei den Europameisterschaften dürfen pro Strecke drei Läufer starten. Außerdem gibt es so genannte Marathonveranstaltungen bei denen die gesamte Mannschaft an den Start über die klassische Distanz von 42,195 km gehen darf. Im Folgenden finden Sie Informationen rund um die unterschiedlichen Strecken und Disziplinen.

Weitere Informationen können den Wettkampfordnungen (download) entnommen werden.

Speedskate-Bahnen sind 100 m bis 450 m lange, ovale Rundkurse mit überhöhten Kurven. Bei der Europameisterschaft werden Bahnwettkämpfe über die Distanzen 300 m, 500 m, 1000 m, 3.000 m, 10.000 m und 15.000 m ausgetragen.

 

Straßenrennen finden auf unterschiedlich langen Kursen statt. Diese können offen (Start und Ziel sind in keinem Fall identisch) oder geschlossen (Rundkurse) sein. Straßenkurse müssen mindestens 100 m lang sein. Die einzelnen Rennen unterscheiden sich, ebenso wie auf der Bahn, durch die zurückzulegenden Distanzen: 200 m, 500 m, 5.000 m, 10.000 m und 20.000 m.

 

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Bei Punkte-Ausscheidungsrennen werden Punkte- mit Ausscheidungsrennen kombiniert – die spannendste Disziplin im Speedskating, da es von den Fahrern enorme taktische und fahrerische Fähigkeiten abverlangt. In bestimmten, vorher festgelegten Abständen scheiden die zu diesem Zeitpunkt letztplatzierten Läufer aus. Gleichzeitig erhalten die zu diesen Zeitpunkten schnellsten Skater Punkte gutgeschrieben. Es gewinnt derjenige Skater, der die meisten Punkte erfahren hat und sich noch im Rennen befindet. Dadurch kann es passieren, dass ein Skater, der sich in den ersten Abschnitten viele Punkte erkämpft hat und dann zurückfällt, am Ende dennoch das Rennen gewinnt. ...
Ausscheidungsrennen sind spannende Rennen, die als Sprints oder Mittel- und Langstreckenläufe ausgetragen werden. Dabei starten mehrere oder alle Läufer gegeneinander. Es gibt mehrere Durchgänge, Vorläufe, Halbfinale und Finale, bei denen jeweils der oder die letzten Läufer ausscheiden. Es wird so lange gefahren, bis nur noch drei Athleten übrig sind, die in den letzten zwei Runden die Entscheidung unter sich ausmachen.
Bei Punkterennen werden in einem bestimmten Rhythmus für die jeweiligen Runden Punkte vergeben. Am Ende gewinnt der Skater, der die meisten Punkte hat.

Bei Sprintläufen startet jeder Skater allein gegen die Uhr oder auch gleichzeitig mit mehreren Skatern gegeneinander über bestimmte Distanzen.

 

 

Ein Marathon im Speedskating geht über die klassische Marathondistanz von 42,195 km. Es gibt jedoch auch Doppelmarathons über 84, 390 km. Das absolute Langstreckenhighlight des Speedskate-Jahres ist der One-Eleven in der Schweiz, ein Marathonrennen über 111 km (am 17. August 2008).

 

Bei einer Europameisterschaft starten je drei Skater in einer Staffel, wobei jeder Athlet die gleiche Distanz zurücklegen muss. Der Wechsel findet in einer bestimmten Zone statt, in der sich die Fahrer berühren müssen.