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Faszination Speedskating
Speedskating ist Inline Skating als Leistungssport. Die Athleten versuchen möglichst schnell die unterschiedlichsten Distanzen zurückzulegen. Dabei wird unterschieden zwischen Wettkämpfen, die auf der Bahn und Wettkämpfen, die auf der Straße stattfinden. Sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße werden Wettkämpfe über Kurz- und Langstrecken ausgetragen. Die Distanzen variieren von 200 m bis 15.000 m. Hinzu kommen Marathons und Halbmarathons. Besonders spannend sind die Ausscheidungs- und die Punkteausscheidungsrennen.
Der Weg zum Speedskating
Bereits im Jahre 1878 wurden die ersten Rollschnelllauf-Wettbewerbe ausgetragen – damals noch auf dem klassischen Rollschuh. Im Juli 1910 wurde in Leipzig der „Bund deutscher Rollschuh-Vereine“ gegründet, der Veranstaltungen und Rekorde koordinieren sollte. 1924 wurde der internationale Verband FIPR („Fédération internationale de Patinage à Roulette“) ins Leben gerufen. Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1936 in Stuttgart statt. Die britischen Fahrer dominierten die Wettkämpfe. 1949 erkannte der IOC in Rom den internationalen Verband offiziell an und bereits 1952 wurde der Verband umbenannt in „Fédération internationale de Roller Skating“ (FIRS). Ebenfalls 1949 wurde der „Deutsche Rollsport-Bund e.V.“ (DRB) gegründet, der sich 1998 in „Deutscher Rollsport- und Inline-Verband e. V.“ (DRIV) umbenannt hat. Anfang der 1980er Jahre zählte die FIRS 40 Mitgliedsländer: 13 europäische, elf amerikanische, sechs afrikanische und zehn aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Auf europäischer Ebene wurde 1976 die „Confédération européenne de Roller Skating“ (CERS) gegründet und 1980 fanden die ersten Europameisterschaften, allerdings nur für die Junioren, statt. Zu Beginn der 1990er Jahre stiegen fast alle Rollschnellläufer auf Inline Skates um und der Begriff „Speedskating“ begann sich zu etablieren. 1992 wurden in den USA erstmals Inline Skater und Rollerskater getrennt gewertet und die US-amerikanischen Skater begannen ihren Siegeszug: Von 1993 bis 1996 gewannen sie so gut wie alle WM-Titel. Mit 41 Titeln zwischen 1994 und 2000 und damit als bester Skater aller Zeiten gilt nach wie vor Chad Hedrick, der später zum Eisschnelllauf wechselte und bei der Winterolympiade in Turin 2006 drei Medaillen einfuhr. Der Weg vom Inline-Speedskaten zum Eisschnelllauf ist ein relativ kurzer, was auch ein neuer Kooperationsvertrag zwischen DRIV (Deutscher Rollsport- und Inline-Verband) und DESG (Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft) zeigt. So zeigt auch der beste deutsche Speedskating-Sprinter Matthias Schwierz Ambitionen in Richtung Eisschnelllauf und damit natürlich auch in Richtung Olympia.
Dynamik und Ästhetik
Die Sportart Speedskating besticht durch unglaubliche Geschwindigkeiten, ihre Dynamik und Ästhetik. Aber überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie hautnah diese Spannung geladene Atmosphäre live vor Ort bei einem Rennen. Erste Eindrücke liefert Ihnen jedoch auch unsere Dia-Show.
EM in Deutschland
Das Highlight des deutschen Speedskating-Jahres 2008 wird eindeutig die Europameisterschaft im eigenen Land sein. Vom 20. bis 27. Juli wird sich die Crème de la Crème im thüringischen Gera einfinden und in rasanten und spannenden Rennen ihre Europameister ausmachen.
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